Collax V-Bien 6.5.16

Release Notes

Release-Datum: 20.04.2017

Inhalt

Neu in diesem Release

  1. Proactive HA: Hardware-Zustand
  2. Fernzugriff auf VM-Konsolen
  3. Hinzufügen zusätzlicher Optionen zum KVM-Emulator-Prozess
  4. Backup Benachrichtigungsemail
  5. Skylake™-Unterstützung im Installationsprozess
  6. Ersetzen eines Nodes mit weiteren Storage Volumes
  7. Neue Windows-Virtio-Treiber für virtuelle Maschinen
  8. Hardwareunterstützung und Linux Kernel 3.12.72
  9. Wichtige sicherheitsrelevante Systempakete

In diesem Release behobene Probleme

  1. Bildschirmkonsole leer nach Einschalten/Reboot
  2. VM nach Sicherung kurzfristig pausiert
  3. Systemmeldung an die E-Mail-Adresse des Systemverantwortlichen

Hinweise

Update installieren / Wichtige Information

Lesen Sie bitte die Release Notes aufmerksam durch, bevor Sie die weiteren Schritte durchführen. Für die Installation des Updates innerhalb eines Cluster-Verbunds V-Bien sind die folgenden Schritte zu beachten:


Beachten Sie die Release Notes Collax V-Bien 6.5.12, falls die Nodes eine Version 6.5.10 oder früher haben und noch nicht upgedatet wurden. Für dieses Update ist es notwendig, dass beide Nodes gleichzeitig im Wartungsmodus sind.


Vorgehen

  1. Falls die V-Bien Nodes eine Version 6.5.10 oder früher haben: Beachten Sie bitte hierzu die für diese Version entsprechenden Release-Notes und die dort beschriebene Vorgehensweise.


  2. Vor dem Update darf der Dashboard-Kasten "Überwachung" nicht rot sein. Gelb ist OK.


  3. Klicken Sie im Dashboard auf den Bereich Hochverfügbarkeit


  4. Wählen Sie einen Node aus und wechseln Sie in den Dialog Wartungsmodus starten in dem Sie mit der rechten Maustaste die Aktion wählen.


  5. Setzen Sie nun den gewählten Node in den Wartungszustand indem Sie die Abfrage im Dialog bestätigen. Warten Sie ab, bis der Wartungsmodus erreicht ist. Je nach Anzahl von virtuellen Maschinen und Festplatten kann dies einige Zeit dauern. Virtuelle Maschinen werden live migriert, je nach Größe des RAM kann dies einige Minuten in Anspruch nehmen. Der Fortschritt wird in der Liste der Hintergrundaktivitäten angezeigt.


  6. Schließen Sie den Dialog


  7. Markieren Sie in der Liste der Nodes den Node, dessen Software aktualisiert werden soll mit einem rechten Mausklick.


  8. Wechseln Sie in den Dialog Systemupdate ....


  9. Klicken Sie Auf Updates prüfen. Der Abschluss wird mit „100%“ angezeigt.


  10. Klicken Sie Herunterladen und installieren. Diese Funktion lädt dann die aktuellen Software-Pakete vom Update-Server herunter und installiert diese. Der Abschluss wird mit Install - 100% angezeigt.


  11. Ein neuer Kernel wird installiert, daher erfolgt zwei Minuten nach der Installation des Systemupdates ein automatischer Neustart des Nodes. Ein entsprechender Hinweis wird beim Abschluss des Update-Vorgangs ausgegeben. Warten Sie den Neustart des Nodes ab.


  12. Schließen sie den Dialog und setzen Sie den Node aktiv.


  13. Wiederholen Sie den Update-Vorgang für den nächsten Node, der aktualisiert werden soll.



Neu in Version 6.5.16

Proactive HA: Hardware-Zustand

Der Fencing-Mechanismus sorgt dafür, dass auch nach einem spontanen Hardware-Ausfall alle virtuellen Maschinen verfügbar bleiben. Manche Hardware-Ausfälle hingegen kündigen sich an. Mit Proactive HA wird eine permanente Überprüfung der Hardware-Komponenten durchgeführt. Überwacht werden Fehler, die auf einen bevorstehenden Hardware-Ausfall deuten. Wird ein solcher Fehler festgestellt, wird der Node evakuiert. Dies bedeutet, dass alle VMs noch rechtzeitig, unterbrechungsfrei per Live-Migration auf den anderen Node umgezogen werden.


Fernzugriff auf VM-Konsolen

Aus Sicherheitsgründen ist der Fernzugriff auf Dienste des Collax V-Biens auf das lokale Netz begrenzt. Die Optionen zum Fernzugriff erlauben es, den Zugriff für alle Netze freizugeben, so dass sie auch über das Internet erreichbar sein können. Die Einstellungen dienen dazu, Zugang für externe Dienstleister zu schaffen. Bei bestimmten Sicherheitskonzepten kann es sinnvoll sein, diese Option zu deaktivieren. Es wird empfohlen, die Zugänge auf der vorgelagerten Firewall zu kontrollieren. Mit diesem Update können über die Protokolle RDP (Remote Desktop Protocol) und VNC (Virtual Network Computing) die Konsolen der VMs auch aus anderen Netzen als dem lokalen Netz erreicht werden.


Hinzufügen zusätzlicher Optionen zum KVM-Emulator-Prozess

Mit diesem Update können in den erweiterten Einstellungen einer virtuellen Maschine weitere Optionen zum KVM-Emulator-Prozess der virtuellen Maschine hinzugefügt werden. Es ist zu beachten, dass fehlerhafte Einstellungen zur Fehlfunktion der VM führen können.


Backup Benachrichtigungsemail

Für die Sicherung mit dem V-Bien können Daten auf ein Netzlaufwerk kopiert werden. Mit diesem Update wird die Benachrichtigungsemail der Sicherung um den Namen des V-Bien-Servers erweitert, um beim Betrieb mehrerer Cluster eine bessere Unterscheidung zu haben.


Skylake™-Unterstützung im Installationsprozess

Ab diesem Update wird im Installations-Menü automatisch als vorgegebener Standardwert der Textmodus statt dem Grafikmodus gewählt um das Produkt zu installieren. Dies ist für die Skylake™-Unterstützung im Installationsprozess notwendig.


Ersetzen eines Nodes mit weiteren Storage Volumes

Ist einer der V-Bien Nodes defekt, kann ein Node in 3 Schritten einfach getauscht werden. Falls sich auf zusätzlichen Storage Volumes auf der neuen Node bereits eine Windowspartition befand, konnte dies dazu führen, dass das Hinzufügen der neuen Node nicht reibungslos klappte. Mit diesem Update werden zusätzliche Storage Volumes mit dem Wipedisk Parameter für den Clusternode Tausch vorbereitet.


Neue Windows-Virtio-Treiber für virtuelle Maschinen

Die Virtio-Treiber für Windows werden mit diesem Update erneuert. Ab diesem Update stehen Virtio-Treiber in der Version virtio-win-0.1.118 zur Verfügung.


Changelog / Windows Virtio Drivers


Hardwareunterstützung und Linux Kernel 3.12.72

Mit diesem Update wird der Linux Kernel 3.12.72 installiert. Dieser enthält neben Bugfixes und Security-Patches einen neuen megaraid_sas Treiber mit erweiterter Hardwareunterstützung, unter anderem von Storage Controllern mit Chipsatz LSI SAS 3216 und aktualisierte Treiber für Intel-Netzwerkkarten untern anderem mit initialer Unterstützung für I219-LM und I219-V Chipsätze. Die Adaptec Treiber wurden zudem auf Version 1.2.1-41024 upgedatet.


Wichtige sicherheitsrelevante Systempakete

Im Quellcode wichtiger Systempakete wurden Sicherheitslücken entdeckt. Diese werden mit diesem Software-Update geschlossen. Anbei ein Auszug der bekanntesten Pakete.



Behobene Probleme in Version 6.5.16

Bildschirmkonsole leer nach Einschalten/Reboot

Unter bestimmten Umständen war die Ansicht der Bildschirmkonsole nach dem Einschalten oder Reboot einer virtuellen Maschine leer, da der Programmcode zur Erkennung, auf welchem Node die Konsole laufen soll, einen Fehler enthielt. Ab diesem Update funktioniert die Erkennung wieder unter allen Umständen.


VM nach Sicherung kurzfristig pausiert

Unter bestimmten Umständen konnte eine virtuelle Maschine nach einer Online-Sicherung aufgrund eines zu gering gewählten Timeouts für eine kurze Zeit pausiert werden. Mit diesem Update wird das Verhalten verbessert und der Zustand der Ressource behält den aktiven Status unter allen Umständen bei.


Systemmeldung an die E-Mail-Adresse des Systemverantwortlichen

Wichtige Meldungen des Systems werden an die E-Mail-Adresse des Systemverantwortlichen versendet. Die selten auftretende Fehlermeldung "gzip: stdin: file size changed while zipping" der Logfilerotation sorgte für Unsicherheit und wird durch die Option delaycompress behoben.



Hinweise

Windows-Setup gibt Fehlermeldung 0x80300001 aus

Wird Windows Server 2008 R2 auf VirtIO-Festplatte mithilfe der VirtIO-Treiber-CD für Windows installiert, meldet Windows nach dem Erkennen der Partitionen und Klicken auf den Knopf Weiter den Fehlercode 0x80300001. Die Meldung bedeutet, dass die Installations-CD von Windows wieder eingelegt werden soll.